Suite Grecque

Joula Zografou     Chris Jarrett

Die "Suite Grecque" für zwei Klaviere, Klarinette und Percussion ist ein Auftragswerk für die griechische Pianistin Joula Zografou und entstand zwischen Oktober und Dezember 2003. Die ersten Aufführungen fanden im April 2004 statt – in Theben, Athen, Alexandropolis sowie im Opernhaus von Kairo in Ägypten.

Suite Grecque     Suite Grecque

Chris Jarrett erläutert seine Komposition:
"Die 'Suite Greque' basiert auf traditionionellen Tanz- und Rembetikorhythmen aus verschiedenen griechischen Epochen. Obwohl es ein Quartett ist, sorgen die beiden Klaviere für eine mitunter fast symphonische Dichte – eine Anreicherung der wunderbaren Rhythmen und Melodien des alten Griechenlands mit modernen Harmonien und Variantionen. Diese reichen von beinahe volkstümlichen Klängen über freie Improvisationen bis hin zu Jazzharmonien und atonaler Musik. Ziel dabei war immer zu zeigen, dass diese fundamentale und ehrliche griechische 'Volksmusik' die Zeiten überdauern und sich erneuern kann, ohne sich dabei zu verlieren und dabei die Genialität dieser musikalischen Strukturen freizulegen. Ich wollte die Modernität in der Vergangenheit aufdecken, die Altertümlichkeit in der Gegenwart – und die fortdauernde Kraft einer Musik, die nicht das verlogene Grinsen eines fanatischen Verkäufers im Gesicht trägt, sondern die Erfahrungen und Gefühle der griechischen Kultur offen ausspricht."